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Schmerztherapie unter Durchleuchtung oder Ultraschallkontrolle

Die ultraschallgesteuerte und durchleuchtungsgesteuterte Schmerztherapie sind besonders präzise Verfahren zur Schmerzbehandlung.

Als Therapieoption bei akuten oder langwierigen Schmerzzuständen im Bereiche der Gelenke, in erster Linie Schulter, Hüfte, selten Knie oder vor allem auch im Bereich der kleinen Gelenke der Finger und am Fuss bietet sich die Infiltrationstherapie unter Durchleuchtung oder auch im Ultraschall an. Es sollte vor allem bei den grossen Gelenken wie Schulter oder Hüfte eine vorgängige MRT- oder CT-Untersuchung vorliegen. Eine eigentliche Vorbereitung ist nicht notwendig. Der Patient wird vor dem Eingriff gründlich über das Procedere und die zu erwartenden Wirkungen und allfälligen Nebenwirkungen informiert.

Die Therapie erfolgt vorwiegend in liegender Position. Durch die Bildsteuerung mittels Durchleuchtung (ionisierende Strahlung, ähnlich wie Röntgen) oder im Ultraschall kann eine Infiltrationsnadel exakt an den gewünschten Ort herangebracht und die Medikation verabreicht werden, zumeist eine Kombination aus Lokalanästhesie und einem Steroid. Die Dauer dieser Infiltrationstherapie beträgt zumeist 5-10 Minuten. Nach der Untersuchung kann der Patient in der Regel sofort das Institut verlassen.

Komplikationen sind selten, in erster Linie können kleine Blutungen auftreten, auch eine sehr geringe Infektgefahr besteht.