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Magnetresonanztomographie (MRI, Kernspintomographie)

Die Magnetresonanztomographie (MRI, Kernspintomographie) ist ein hochmodernes Bildverfahren, das völlig schmerzlos Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen erstellt.

Verfahren

Die Magnetresonanztomografie benutzt starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder und Radiowellen, um Schnittbilder durch den Körper zu berechnen, die in verschiedenen Richtungen frei zu wählen sind. Im Unterschied zum CT werden keine ionisierenden Strahlen verwendet. Anwendungsgebiete sind die Untersuchung des Gehirns und des Zentralen Nervensystems, Knochen und Gelenke, Herz und Weichteilgewebe, Abdominalorgane, Blutgefässe und die weibliche Brust sowie die Prostata. Die MRI zeichnet sich aufgrund des unterschiedlichen Fett- und Wassergehaltes der verschiedenen Gewebetypen durch einen guten Weichteilkontrast aus.

Gelegentlich ist die Gabe eines Kontrastmittels sinnvoll, welches im Laufe der Untersuchung i.v. injiziert wird und meistens gut verträglich ist. Bei Patienten mit bekannten Allergien gegen das Kontrastmittel oder mit Nierenfunktionsstörungen wird Kontrastmittel zurückhaltend eingesetzt. Nur eingeschränkt untersucht werden können Patienten mit Herzschrittmachern, Stimulatoren, Schmerzpumpen oder gewissen Implantaten z.B. im Ohr oder Schädel. Mit einer medikamentösen Sedation können auch Patienten mit bekannter Platzangst in der Regel problemlos untersucht werden.

Vorteile der MRI

  • Keine Strahlenbelastung, da zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden
  • Aufnahmen können jederzeit und beliebig oft wiederholt werden
  • Einsatz auch bei Kindern, bei Schwangeren in Einzelfällen ab dem 4. Schwangerschaftsmonat möglich
  • Sehr genaue, risiko- und schmerzlose Untersuchung, die in kürzester Zeit exakte Diagnosen liefert
  • Betrachtung von Organen und Geweben in jeder beliebigen Ebene und Schnittrichtung
  • Hoher Kontrast zwischen gesundem Gewebe und krankhaften Veränderungen
  • Sehr gute Darstellung der meisten Gefäße ohne invasive Methoden
  • Relativ kurze Untersuchungszeit durch moderne Gerätetechnologie
  • Ausgesprochen gute Verträglichkeit bei Anwendung von Kontrastmitteln

Einsatzgebiete

  • Die MRT ist bei vielen diagnostischen Fragestellungen unverzichtbar, z. B. zur Beurteilung, ob Rückenschmerzen durch eine Entzündung oder einen Bandscheibenvorfall verursacht werden.
  • Die Untersuchungsmethode eignet sich vor allem dazu, Weichteilgewebe zu untersuchen – das sind zum Beispiel Binde-, Muskel- oder Nervengewebe, das Gehirn und Organe.
  • Auch Regionen wie Herz, Blutgefäße oder Gallensystem können mit dem Verfahren sehr gut darstellt werden.